Archiv der Kategorie: Nur Unterholz

Schulabschluss mit Filmpremiere

Auch das Sommertheater der Schule Unterholz fiel in diesem Jahr aus. Als Ersatz drehte die Klasse ein Musikvideo.

Ein neues Lied

Immer mehr Kinder fahren mit dem Velo in die Schule Unterholz. Darum haben wir ein Lied über das Velofahren gemacht. Es heisst: Ich roll davon. Vor den Ferien haben wir im Gruppenraum ein «Tonstudio» eingerichtet. Dort wurde das Lied aufgenommen. Wir sangen die 1. und die 2. Stimme separat. Die Aufnahmen fanden an mehreren Tagen statt, bis alles passte.

Der Gruppenraum als Tonstudio

Überraschung zur Pensionierung

Annelise Wick ist eine unserer Schulbusfahrerinnen. 17 Jahre lang fuhr sie den gelben Schulbus. Nun wurde sie pensioniert. Sie war die erste Person, die das neue Lied hörte. An ihrem letzten Arbeitstag baten wir sie ins Schulzimmer. Frau Wick durfte sich in einen Polstersessel setzen und es sich als Dank anhören. Am Schluss bekam sie ein Geschenk, und zwar ihre Lieblingsblume, eine weisse Orchidee.

Tricks beim Drehen

Wir haben auch einen Film gedreht, es ist nämlich der Videoclip zum neuen Lied. In der Schulhausgarage sind wir auf Velos gefilmt worden vor einer riesigen Leinwand. Darauf liefen Hintergrundbilder mit Landschaften aus der ganzen Welt. Im Film sah es dann so aus, als würden wir in fernen Ländern herumradeln.

Szenenbild aus dem Videoclip

Rätseln im Publikum

Immer am Mittwoch vor den Sommerferien um 18:00 Uhr fängt unser Sommertheater an. Wegen der Corona-Zeit fiel es diesmal aus. Dafür präsentierten wir unseren Eltern zuhause den neuen Film – genau um 18:00 Uhr! Die einen Familien machten einen richtigen Kino-Abend daraus. Die Eltern fanden den Film sehr toll und manche konnten nicht herausfinden, wie wir das mit dem Hintergrund gemacht hatten.

Olivia, Siri, Olivia und Fritz, Schule Unterholz

Hoch hinaus im Sportlager

Die Kinder der 1.-4. Klasse Unterholz erlebten eine abwechslungsreiche Woche.


Das Hallenbad in Hinwil wird repariert. Wir können mit der Schule nicht schwimmen gehen. Dagegen mussten wir etwas tun. Wir gingen in ein Sportlager. Dieses Klassenlager dauerte vom 27. bis 31. Januar. Wir packten unsere Sachen ein, zum Beispiel Badezeug und Shampoo. Dann fuhren wir mit dem Zug nach Uster.
Wir trainierten dort im grössten Hallenbad der Schweiz. Wir sind jeden Tag schwimmen gegangen und haben Tests bestanden. Die Rutschbahn, das Sprungbrett und das Olympiabecken gefielen uns. Wir haben meistens drei Gruppen gemacht. Einige Kinder haben jüngeren Kindern geholfen und dafür ein Abzeichen bekommen. Wer schon gut schwimmen konnte, durfte ins Olympiabecken.
Wir wohnten gleich neben dem Hallenbad im Pfadizentrum. Es ist neu gebaut und gross, es hat sogar einen Spielplatz. Immer vor dem Nachtessen schrieben wir in unser Tagebuch. Am Abend sangen wir das Lagerlied. Es bekam jeden Tag eine neue Strophe. Wir schliefen im Dachzimmer vor einem riesigen Fenster. Wir fanden es toll.
Neben dem Schwimmtraining haben wir noch andere Sachen unternommen. Wir waren in der Kletterhalle Milandia Greifensee. Am Anfang bekamen alle einen Klettergurt. Dann konnten wir an einer Kletterwand üben. Fünf Frauen zeigten uns, wie es geht. Es hatte viele Kletterwände und wir konnten sehr hoch hinaufsteigen. Einige wagten sich sogar über den Parcours an der Decke.
Wir besuchten die Moschee in Volketswil. Wir durften auf einem bequemen Teppich sitzen. Der war sehr gross und voller Muster. An einem anderen Tag hatten wir eine Führung wir in der Naturstation Silberweide am Greifensee. Das Thema war: Wie Tiere überwintern. Wir haben Nüsse versteckt und gesucht, Felle von verschiedenen Tieren angefasst und Biberspuren gefunden.
Am Freitag war der Abschluss. Wir mussten packen. Nach dem Morgenessen putzten wir das Haus. Danach gingen wir noch ein letztes Mal ins Hallenbad und haben Spiele gespielt. Zum Mittagessen gab es Pizza! Nach der Pizza hat noch jeder ein Lob bekommen. Am Schluss fuhren wir mit der S 14 heim nach Hinwil. Es hat Spass gemacht wir wollen das nochmal erleben.
Text von Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klasse Unterholz, bearbeitet von M. Plüss

Training rund ums Schulhaus

Die 2. und 3. Klasse Unterholz berichtet:

Am 14. Juni haben wir fürs Grümpi trainiert und für unser Theater geprobt. Wir haben uns in Gruppen rund ums Schulhaus verteilt. Zum Glück war das Wetter sonnig und warm. Zwei Schüler haben sich als Ninjas versucht. Auch die kommen im Theater vor. Einer bewegte sich, der andere war dabei wie eingefroren.

Wir vom Fussball-Team haben mit Joni geübt. Joni ist unser Trainer. Er trainiert uns für das Grümpi. Auf dem Pausenplatz haben wir Pässe gespielt, danach haben wir einen Slalom gemacht. Weil die Mädchen zugeschaut haben, spielten wir besonders gut.

Fast alle Mädchen haben Akrobatik geübt. Wir haben Partnerakrobatik gemacht. Jedes Team hat mindestens zwei Übungen ausprobiert. Bei einer Nummer machen alle die Brücke und jemand kriecht unten durch. Dann gibt es noch eine Nummer die ein Mini-Theater ist. Dort spielen eine Maus, eine Katze und ein Vogel mit.

 

 

 

Wir haben eine spezielle Übung ausgewählt: wir halten uns fest und machen zu zweit Purzelbäume. Auf dem harten Rasen hat es am Kopf weh getan, aber es hat Spass gemacht.

Vier Mädchen haben einen Tanz von den Moving Girls geübt, um ihn im Theater zu zeigen. Zuerst haben wir es ohne Musik geübt. Dann brauchten wir einen Laptop und einen Lautsprecher für die Musik, weil wir es bald gut konnten. Eine Mitschülerin konnte die Choreografie schon nach fünf Minuten! Wir haben uns sehr angestrengt, weil die ganze Klasse zuschaute. Hoffentlich wird es am Theater auch so gut. Es hat Spass gemacht.

Velo-Fahrschule mit der Polizei

Wir waren mit Polizist Recher in der Fahrschule. Im Fröschlezzen haben wir uns getroffen. Dann sind wir zum Masshard gefahren. Dort haben wir einen Parcours aufgestellt. Auch eine Wippe hatten wir. Einhändig mussten wir fahren. Herr Recher hat uns gezeigt, wie das Velo funktioniert.
FS, 2. Kl. Unterholz

Auftritt bei den Landfrauen

Am 9. April versammelten sich im Gartencenter Meier fast 200 Landfrauen aus dem ganzen Kanton Zürich. Die Schule Unterholz hatte einen Auftritt mit Musik und Tanz. Organisiert hatte das unsere Nachbarin Brigitte Wälchli.

Live auf der Bühne

Am Hinwiler Altersnachmittag vom Februar 2019 trat die Schule Unterholz mit Liedern und Versen im Hirschensaal auf. Fotos: N. Schwegler, Elternforum Mehrklassenschulen

Räbeliechtli Unterholz

Foros: Daniela Kubli, Elternforum Mehrklassenschulen

Schulstart im Unterholz

Der Schulgarten
Beim Schulhaus haben wir einen Garten. Wir haben viele Sachen selber angepflanzt. Es hat Spass gemacht beim Pflanzen. Wir haben verschiedenes Gemüse und Früchte. Manchmal dürfen wir auch Gemüse und Früchte nach Hause nehmen und aufessen. Wir nehmen vom Apfelbaum Äpfel und wir brauchen ihn auch zum draufklettern.
Tom und Aileen

Die Kartoffelernte
Am zweiten Schultag haben wir Kartoffeln geerntet. Es war sonnig. Es waren viele Kartoffeln, etwa 100 grosse und kleine. Es hatte auch solche, die zusammen gewachsen waren. Im letzten Jahr 2017 haben wir aus den Kartoffeln Chips und eine Suppe gemacht. Wir haben auch mehr Kartoffeln gefunden im letzten Jahr. Es hat wieder Spass gemacht, es war wie eine Schatzsuche.
Meli und Olivia

Säcke nähen
Am zweiten Schultag haben wir Säcke genäht. Mit Jute, Nadel und Garn war es einfach. Es hat Spass gemacht, die Säcke zu nähen. Auch die Erstklässler haben es gut gemacht und wir waren schnell fertig.
Elisa, Fritz und Adi

Die Apfelernte
Als die Säcke fertig waren, füllten wir sie mit Kartoffeln, Gemüse und Äpfeln. Letztes Jahr sind an unserem Baum gar keine Äpfel gewachsen. Aber jetzt hat es sehr viele. Am Boden lagen viele Früchte. Manche Äpfel sind wurmstichig. Aus denen wollen wir Most machen. Die anderen können wir lagern. In der Pause essen wir auch Äpfel. Wir brauchen den Apfeltraum. Das ist eine Maschine, die den Apfel schält und ihn in Spiralen schneidet.
David und Francesco

Die Melonen aus dem Schulgarten
Die Wassermelone war so gross wie ein Fussball. Die Zuckermelonen waren so gross wie ein Handball. Wir haben die Melonen gegessen. Die Wassermelone haben wir am ersten Schultag gegessen. Die Zuckermelonen haben wir am Besuchstag gegessen. Beide Melonen waren süss und saftig. Die Zuckermelonen waren besonders schnell weg.
Olivia und Larissa

Der neue Apfelbaum
Letztes Jahr ist ein kleiner Apfelbaum bei der Rutschbahn erfroren. Jetzt haben wir einen neuen bekommen. Der Baum heisst Malus. Drei Kinder haben mit dem Lehrer ein Loch gegraben. Wir brauchten Werkzeuge: Schaufeln und einen grossen Hammer. Wir stellten Malus ins Loch. Herr Plüss hat den Pfahl eingehämmert. Der Baum hatte Durst. Drei Kinder und Frau Hubatka haben ihm Wasser gegeben. 21 Kinder hatten Freude am Baum. Wir machten am Schluss eine Klassenfoto mit dem neuen Baum.
Naim und Siri

Wolfsgeheul und Sternenstaub – Sommertheater im Schulhaus Unterholz

Fotos: Daniela Kubli, Elternforum Mehrklassenschulen

Auch in diesem Sommer wollten wir ein Theater einstudieren. Im Frühling haben wir die Rollen gewählt. Alle aus der Klasse sagten, was sie für eine Figur sein wollten: Ein Wolf, ein Fuchs, ein Polizist, ein Löwe und so weiter. Dann haben wir uns Ideen ausgedacht: Was könnten diese Figuren miteinander erleben? Wir malten Plakate und schrieben Einladungen und verschickten sie. Zwei Wochen vor dem Fest haben wir mit den Proben begonnen. Wir spielten draussen vor dem Schulhaus. In den drei Tagen vor der Aufführung übten wir täglich. Das war sehr, sehr anstrengend. Wir mussten bereit sein, lebendig spielen und deutlich sprechen.

Und das passiert in unserem Theaterstück: Figuren aus Büchern gelangen in die Wirklichkeit – ausgerechnet ins Schulhaus in den Sommerferien. Drachen, Bären, Prinzessinnen und eine Ninja-Kämpferin treiben sich herum. Das gibt eine Aufregung für den Wildhüter, die Polizei und die Nachbarn und vor allem ein Stress für die Lehrerin, die bald heiraten soll. Am Schluss gelangen die Buchfiguren durch einen «Literatunnel» zurück in ihre Geschichten – fast alle jedenfalls. Dabei hilft der Sternenstaub, den eine Superheldin besorgt. Vorher gibt es noch fliegende Kleider, gefährliches Feuer, Explosionen und lautes Geheul.

Viele Gäste kamen am Mittwoch vor den Sommerferien zu unserem Fest. Sie filmten und fotografierten uns. Einige von uns waren geschminkt. Wir waren sehr aufgeregt, weil es bei der Hauptprobe viele Pannen gegeben hatte. Doch bei der Ausführung klappte alles wie am Schnürchen. Das Publikum sass beim Zaun unter vier Zelten. Wir sagen im Theater auch zwei Lieder und tanzten zur Melodie von «Surfin’USA».

Das Theater dauerte 70 Minuten. Am Schluss bekamen wir viel Applaus und Komplimente. «Die ganze Klasse hat es gut gemacht!», sagten die Leute. Wir freuen uns schon auf das nächste Sommertheater.

Kinder der 1.-3. Klasse Unterholz und Mark Plüss

Hopp die Kiste!

Wir von der Schule Unterholz machten zum ersten Mal am Fasnachtsumzug mit. Unsere Gruppe hiess «Hopp die Kiste». Warum?

Ein Vater hat uns 28 blaue Kisten geschenkt. Daraus haben wir zu zweit oder zu dritt Wagen gebaut. Wir haben Räder montiert oder die Kisten auf ein anderes Fahrzeug geschraubt. Leiterwagen, Schubkarren und sogar einen Kinderwagen haben wir in unserer Garage umgebaut. Oft gab es dabei kalte Finger. Das Dachzimmer im Schulhaus war voll mit Kostümen. Wir verkleideten uns als Hexen, Ritter, Vampire, Tänzerinnen, Käfer, Gangster, Elfen, Feen oder Prinzessinnen und haben cool ausgesehen.

Am Samstag um halb zwei haben wir uns bei der Badi getroffen. Die ganze Klasse war dabei – alle! Wir stellten uns hinter dem Hippie-Bus für den Umzug bereit. Dann ging es los. Viele Leute haben uns erkannt. Ihr seht witzig aus, haben sie gesagt. Wir schossen den Zuschauern Konfetti an und sie uns auch. Das war toll! Einige Leute spritzten Luftschlangenspray in unsere Wagen. Am Boden haben wir ganz viele Süssigkeiten gefunden. Unsere Lehrpersonen waren auch verkleidet: Als altmodischer Lehrer und altmodische Lehrerin. Sie verteilte Zeltli und tanzte und er hat den Leuten Lineale geschenkt.

Schon war der Umzug vorbei. Jetzt machten wir die letzte Konfettischlacht. Viele von uns haben Konfetti nach Hause mitgenommen. In der Schule haben wir unsere Wagen wieder auseinandergebaut. Es hat uns riesig Spass gemacht und wir würden gerne wieder mitmachen.

Text von den Schülerinnen und Schülern der 2. Klasse und Mark Plüss. Bild: Daniela Kubli