Archiv der Kategorie: Nur Unterholz

Pausenplatz Unterholz nominiert für VEZ-Preis

Die KEO Zürich (Kantonale Elternmitwirkungs-Organisation) vergibt jedes Jahr einen Preis («VEZ-Preis») für ein besonders gelungenes Projekt in der Elternmitwirkung. Die nächste Verleihung ist am 18. März 2018. Das Elternforum der Mehrklassenschulen Hinwil gehört mit dem Projekt «Pausenplatz Unterholz» zu den drei Nominierten für den Preis. Dies freut uns sehr und wir drücken dem Elternforum die Daumen für den Final.

Advent im Schulhaus Unterholz

An ihrer Weihnachtsfeier führte die Unterstufe Unterholz ein Puppentheater auf. Die dritte Klasse führte Buch über die Vorbereitungen.

Oktober
Im Herbst haben wir bei Familie Wälchli Äpfel aufgelesen. In unserer Garage haben wir sie aufbewahrt. Später haben wir sie gewaschen und in Scheiben geschnitten. Nun kamen sie in den Dörrex. Ein Dörrex hat Gittersiebe. Er ist wie ein Fön. Er dörrte die Apfelstücke. Wir versuchten ein paar, sie waren weich und süss. Wir verpacken sie in 57 Säcklein und verschenken sie an Weihnachten. Jan

November
Wir haben Briefe geschrieben und Grosseltern Gotten, Göttis, Eltern, Freunde und Cousinen eingeladen zu unserer Feier. Dazu haben wir Zeichnungen gemalt und beigelegt. Viele Leute haben geantwortet. Wir haben 93 Anmeldungen bekommen. Hat es wohl genug Plätze im Schulzimmer? Larina

6. Dezember
Während wir am Arbeiten waren, läutete eine Glocke, die Tür ging auf und der Samichlaus kam herein. Er war alleine und hatte keinen Esel dabei und keinen Schmutzli. Er war gross, lustig und nett. Er hatte einen Sack dabei und ein grosses Buch, dort stand alles über uns drin. Der Samichlaus hatte eine Brille an und unter dem roten Mantel trug er einen schwarzen Pulli. Wir mussten Verse auswendig aufsagen. Die einen konnten es nicht so gut, aber am Ende ist doch alles gut herausgekommen. Der Samichlaus wusste von jedem etwas. Das meiste war Gutes. Alle bekamen einen Grittibänz. Die einen dachten, es hätte Schokolade darin. Wir waren alle aufgeregt. Am Schluss sagten die einen, dieser Samichlaus sei nicht echt gewesen. Das glaube ich auch. Robin

Handpuppen
Aus Styroporkugeln haben wir Handpuppen gemacht. Mit Modelliermasse haben wir die Gesichter geformt. Es war schwierig, aber sie sehen cool aus. Dann mussten wir Kleider nähen. Nachher haben wir die Puppen angemalt. Mit Holzperlen haben wir ihnen Augen gemacht. Wir haben Haare angeklebt. Es war nicht so einfach und sie sehen toll aus und die Kleider sind auch schön geworden. Alle sind verschieden. Nun spielen wir mit den Puppen. Es braucht Übung, sie hoch zu halten. Elsa

Musik
Wir üben drei Lieder. Eines heisst «Stern über Bethlehem». Vier Kinder singen eine Strophe solo und unsere Lehrerin Frau Hubatka spielt Geige. «Liese rieselt der Schnee» singen wir mal laut und dann wieder leise. Das Lied «Was soll das bedeuten» begleiten wir mit Glockenspielen. Anna

Aufführung
Am Donnerstag 21. Dezember zeigen wir ein 30 Minuten langes Theaterstück. Es kommen zwei alte und vier junge Hirten vor. Die helfen armen Leuten, und die armen Leute geben ihnen Tipps, um ihre Lämmer wieder zu finden. Wir müssen unsere Rollen auswendig können, das ist schwierig. Wir müssen die Puppen ruhig halten und laut sprechen. Wir hoffen, dass es toll wird und den Leuten gefällt. Marvin

Eine Nacht im Schulhaus
Nach dem Theater können wir im Schulhaus schlafen, die Mädchen im Dachzimmer und die Knaben im Schulzimmer. Wir gehen erst spät ins Bett. Wir brauchen einen Schlafsack und Pyjamas. Am Freitag geniessen wir in der Schule das Morgenessen. Wir müssen nach dem Morgenessen aufräumen. Nachher dürfen wir spielen bis 11:45 Uhr und dann sind Weihnachtsferien. Elin

Gwundern im Ortsmuseum

Bericht von der 1. Klasse Schulhaus Unterholz und M. Plüss

An einem Morgen haben wir im Schulhaus Unterholz den Gwunderkoffer gefunden. Das ist eine grosse Kiste. Darin sind ganz viele Sachen aus dem Ortsmuseum. Wir haben sie ausgepackt und angeschaut. Wir haben überlegt, was es sein könnte. Bei einigen Sachen haben wir es herausgefunden, bei den anderen nicht. Ein Gegenstand hiess Geldkatze, ein anderer Tüpfi.
Ein paar Tage später sind wir ins Ortsmuseum gefahren. Als die Alarmanlage ausgeschaltet war, gingen wir hinein. Es hat dort ganz viele enge Zimmer. Überall waren Mäuse aus Plüsch versteckt. Wir haben in der Küche das Tüpfi gefunden und viele andere Sachen aus dem Gwunderkoffer.
In der Pause haben wir Tee getrunken. Zum Glück ist das Plumpsklo draussen und wird heute nicht mehr gebraucht!
Männer, Frauen und Kinder mussten früher hart arbeiten. Wir sind froh, dass wir nicht im Webkeller helfen müssen.
Im Museum fanden wir es cool und auch ein bisschen gruselig und unheimlich.

Räbeliechtli im Unterholz

Text von der 2. Klasse und M. Plüss

Für unseren Umzug vom 9. November haben wir vieles vorbereitet. Wir alle haben die Kartoffeln geschält. Sie waren aus dem Schulgarten und dann haben wir daraus Suppe gemacht.
Mit Tannenzweigen haben wir zwei Leiterwagen geschmückt. Wir haben blaue Kartoffeln aus unserem Garten gesammelt. Dann haben wir sie in Scheiben geschnitten, gesalzen und gewürzt und in den Backofen getan. Und dann nur warten und manchmal schauen gehen – schon waren die Chips fertig.
Wir haben die Räben von unserem Schulgarten geschnitzt. Weil die sehr klein gewesen sind, haben wir noch grössere bestellt. 40 grosse Räben haben wir geschnitzt. Viele Mütter und ein Vater haben mitgeholfen. So waren wir am Mittag fertig. Die kleineren Räben brauchten wir für die Tischdekoration.
In der Garage haben wir eine Wirtschaft eingerichtet mit Tischen und Bänken. Um 18 Uhr sind 50 Gäste gekommen. Es waren Geschwister und Eltern. Wir haben die Kerzen angezündet. Dann zogen wir los.
Bei vier Häusern haben wir gesungen. Den Leuten hat es gefallen und wir hatten auch Spass. Wir haben für das Singen Geld für die Klassenkasse bekommen und Süssigkeiten. Wir sind weit gelaufen im Dunkeln. Unsere Räbeliechtli haben schön geleuchtet in der Nacht. Das Wetter war trocken und nicht so kalt.
Zurück im Schulhaus haben wir Suppe, Würste und Dessert gegessen. Es gab auch noch Punsch. Wir haben danach im Dunkeln Fussball gespielt und auf der Rutschbahn getobt.  Es war toll und lustig, wir haben viel erlebt und es war spannend. Am Freitag haben wir in 30 Minuten alles aufgeräumt.

Erntezeit im Schulgarten

Über die Sommerferien war vieles gewachsen in unserem Schulgarten. Zeit für die Ernte! Die Kartoffeln wollen bis zum Räbeliechtliumzug lagern. Den Rest verteilten wir. Und die Melonen assen wir sofort auf – mmh!

Neues aus dem Schulhaus Unterholz

In den Sommerferien ist unser Schulhaus umgebaut worden. Im Dachgeschoss ist nun ein grosser Raum. Die Holzbalken in der Mitte gefallen uns. Auf dem Sofa können wir gemütlich lesen. Es hat viel Platz, wir können auch Sachen stehen lassen. Das Wohnzimmer im ersten Stock ist grösser geworden, jetzt hat die ganze Klasse Platz, auch für die Handarbeit und für die Lunchschule. Dafür ist die Bibliothek ganz klein. Wir haben eine zweite Garderobe bekommen. Die Türen sind schön neu angemalt. Die Haustüre geht jetzt nach aussen auf. Auf jedem Stock hängt ein Plan. Dort steht, wo man rausrennen kann, wenn es brennt.

Am ersten Schultag
Wir haben aus Karton Körbe gefaltet.  Aus dem Garten haben wir Gemüse, Früchte und Kräuter geholt. Die haben wir in die Körbe gelegt und nach Hause gebracht. Das war ein schöner Gartengruss.

 

Unser Schulgarten
In unserem Garten wächst sehr vieles, und zwar Mais, Kartoffeln, Radieschen, Karotten, Tomaten, Gurken, Peperoni, Blumenkohl, Sonnenblumen, Sellerie, Erdbeeren, Kohlrabi und sogar Melonen. Wir haben Pflanzen gesetzt und gesät. Graben, hacken, wässern und jäten müssen wir auch. Es wächst noch mehr Gemüse. Wir pflücken es und ernten auch die Früchte. Im Garten arbeiten wir gerne und wir können das Gemüse zum Znüni essen, das ist lecker.

Die Lunchschule
Manche Kinder bleiben zum Mittagessen im Schulhaus. Wir bringen unser Essen mit und versorgen es im Kühlschrank. Manchmal essen wir auch etwas aus dem Schulgarten. In der Küche hat es Gewürze, Ketchup, Geschirr und Besteck. Es hat zwei Mikrowellen zum Wärmen. Die Lehrer und Frau Plüss passen auf uns auf. Es gibt auch Regeln, zum Beispiel nicht schreien. Nach dem Essen müssen wir die Zähne putzen. Danach machen wir unsere Hausaufgaben im Schulzimmer. Wenn wir fertig sind, spielen wir draussen. Man kann auch etwas helfen rund ums Schulhaus oder in der Garagen-Werkstatt etwas bauen, zum Beispiel ein Feuerwehrauto. Wir finden die Lunchschule super. Es ist toll, am Mittag mit den Freunden zusammen zu sein.

Text von der 1.-3. Klasse Unterholz, Andrea Hubatka und Mark Plüss

Wasser, Rauch und Wunderbohnen

Knapp 100 Gäste verfolgten am 12. Juli die Aufführung der Unterstufe Unterholz. Geboten wurde ein Theater mit Tanz und Gesang unter freiem Himmel mit dem Schulhaus und dem Spielplatz als Bühne. Waghalsige Piraten, eine königliche Familie, energische Bäuerinnen, unerschrockene Feuerwehrmänner, ein Drache und die Hofnärrin sorgten für Spektakel. Den Piratentanz mit Schlussbukett hatte Schulsozialarbeiterin Tamara Dorigoni mit der Klasse einstudiert.

Fotos: Daniela Kubli, Elternforum Mehrklassenschulen

Adventsfeier im Unterholz

Wir haben im Herbst unter unserem Schulhausbaum Nüsse gesammelt und dann daraus Guetsli gemacht. Wir haben ein Lesetheater einstudiert. Es war eine Geschichte von Michel aus Lönneberga. Fleissig übten wir Weihnachtslieder. Am 22. Dezember war die Adventsfeier. Wir richteten das Schulzimmer ein wie ein Kino.

Um 19.30 Uhr sind die Leute gekommen. Vor dem Schulhaus hatten wir ein Feuer gemacht.
Wir waren alle aufgeregt, weil wir über 60 Gäste hatten. Am Schluss bekamen wir Applaus fürs Lesetheater, die Lieder und Gedichte. Im 1. Stock hatte der Frauenverein eine Kaffeestube vorbereitet. Wir spielten inzwischen mit Taschenlampen draussen auf dem dunklen Spielplatz.

Wir übernachteten gleich im Schulhaus: Die Mädchen im Dachgeschoss und die Knaben im Gruppenraum. Das war aufregend! Am anderen Morgen assen wir zuerst einen riesigen, feinen Zopf, den eine Mutter für uns gebacken hatte. Dann räumten wir das ganze Schulhaus wieder auf und machten noch ein paar Spiele. Natürlich versuchten wir auch noch unsere Nuss-Guetsli, bevor wir in die Weihnachtsferien gingen.

Räbeliechtli-Umzug Unterholz 2016

Am 3. November übten wir am Vormittag nochmals die Herbstlieder. Viele davon konnten wir auswendig. Nach der grossen Pause schnitzten wir die Räben. Eltern und Grosseltern halfen uns dabei. Zwei Leiterwagen schmückten wir mit Tannenzweigen.

Um 18 Uhr waren rund 70 Leute beim Schulhaus versammelt. Wir sangen zwei Lieder und zogen los – voraus die Schulkinder mit den Räben, die Gäste dahinter. Zwei Väter mit Lampen und Leuchtwesten sicherten uns ab. Wir sangen bei zwei Familien Lieder. Auch im Restaurant Sternen kamen die Leute heraus und hörten uns zu.

Wir bekamen Applaus und Geschenke. Bald kehrten wir zum Schulhaus zurück, wo auf vier Grills schon die Würste brutzelten. In der Garage war eine kleine Festwirtschaft eingerichtet. Wir genossen die fein gebackenen Desserts. Das Wetter war prima – trocken und nicht zu kalt.
(Gemeinschaftsarbeit der 1.-3. Kl.)

Abschlussarbeiten am Spielplatz

Die Unterstufe im Schulhaus Unterholz schloss die Arbeiten am neuen Pausenplatz ab. Die Holzfiguren an den Zäunen wurden fertig bemalt. Unterstützung bekamen die Kinder durch zahlreiche Eltern sowie durch die Spielplatzbauerinnen Siân und Claudine Sprenger. Ein lange gehegter Wunsch ging auch noch in Erfüllung: Mitten auf dem Spielplatz wächst nun ein Baum. Es ist ein junger Ahorn, gespendet vom «Verein lebendiges Unterholz». Die Uraufführung des Spielplatzliedes schloss den Vormittag ab. Danach genossen Schulkinder, Eltern und Gäste das Mittagessen – dank des schönen Wetters im Freien.
Bericht im Gemeindeblatt «TOP Hiwil»